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Schiesser will Anfang 2012 an die Börse

München Der Unterwäschehersteller Schiesser will innerhalb des kommenden halben Jahres an die Börse.

«Wir versuchen den Börsengang Anfang 2012», sagte Aufsichtsratchef Volker Grub der «Süddeutschen Zeitung» vom Donnerstag. Schiesser war Anfang 2009 pleite gegangen, der anschliessende Insolvenzplan sah den Gang an die Börse vor. Geplant war dieser eigentlich schon für das Frühjahr oder den Frühsommer - die Krise in Nordafrika und die Turbulenzen an den Börsen sorgte dann aber für eine Verschiebung. Der spätere Start an der Börse könne dem Traditionsunternehmens allerdings «nur recht sein», sagte Schiesser-Vorstandssprecher Rudolf Bündgen der Zeitung. «Jeder Monat, den sich der Börsengang nach hinten verschiebt, tut uns gut.» Damit könne sich die Marke Schiesser nach ihrem Neustart nachhaltiger etablieren. Aufsichtsratchef Grub, der auch Insolvenzverwalter bei Schiesser war, zeigte sich zuversichtlich, mit dem beim Börsengang eingesammelten Geld die Schulden des Unternehmens vollständig zurückzahlen zu können. Derzeit hat Schiesser demnach noch 70 Millionen Euro Schulden.

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