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Roth & Rau mit Halbjahresverlust und Umsatzrückgang

Baar ZG Der mehrheitlich von Meyer Burger gehaltene deutsche Solarzulieferer Roth & Rau ist im ersten Halbjahr mangels Aufträgen und wegen Umsatzverschiebungen noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

Der Umsatz ging in den ersten sechs Monaten 2011 um 21,9 Prozent auf 92,82 Millionen Euro zurück, wie Roth & Rau am Dienstag mitteilte. Der Verlust auf operativer Ebene (EBIT) beträgt 24,44 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte an dieser Stelle noch ein Gewinn von 6,06 Millionen Euro gestanden. Unter dem Strich betrug das Minus 18,29 Millionen Euro, nach 5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Eine Jahresprognose wagte Firmenchef Dietmar Roth nicht. Technische Probleme bei einer Anlage zur Beschichtung von Solarzellen hätten zwar beseitigt werden können, so dass die verzögerten Projekte in Kürze abgenommen werden könnten. Eine belastbare Prognose könne er aber wegen erheblicher Unsicherheiten über die weitere Marktentwicklung derzeit noch nicht treffen. Die Solarfirma Meyer Burger hat derzeit 82 Prozent der Stimmrechte und will den Rest im freien Markt zukaufen. Letztendlich soll Roth & Rau dann von der Börse genommen und in das Mutterunternehmen mit Sitz in Baar ZG integriert werden.

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