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Rosneft verdoppelt seinen Gewinn im dritten Quartal

Moskau Der staatliche russische Ölkonzern Rosneft, Nummer eins in seinem Heimatland und bald der grösste börsennotierte Ölkonzern der Welt, hat seinen Gewinn im dritten Quartal mehr als verdoppelt.

Grund sei vor allem eine bessere Kontrolle der Produktionskosten, teilte Rosneft am Donnerstag mit. Der Konzern steht vor der Übernahme des russisch-britischen Gemeinschaftsunternehmens TNK-BP, dem drittgrössten Ölproduzenten Russlands. Rosneft machte von Juli bis September den höchsten Quartalsgewinn seit fünf Jahren: 181 Milliarden Rubel (knapp 5,4 Milliarden Franken), mehr als doppelt so viel wie im Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten des Jahres verdiente Rosneft unterm Strich damit 285 Milliarden Rubel. Konzernchef Igor Setschin erklärte, Rosneft habe damit noch «solidere» Voraussetzungen, geplante Investitionen anzugehen. Das Unternehmen hinkt nach Einschätzung von Beobachtern technologisch hinterher; gleichzeitig steht die Erschliessung neuer Ölquellen unter schwierigen Bedingungen an, etwa in der Arktis. Helfen soll der britische Konzern BP, der künftig einen Anteil von 20 Prozent an Rosneft halten wird. BP verkauft dafür seine Hälfte an TNK-BP an Rosneft.

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