Zum Hauptinhalt springen

Rajoy: Hilfsantrag Spaniens steht nicht unmittelbar bevor

Madrid Ein Antrag Spaniens auf Hilfe aus dem Euro- Rettungsfonds steht nicht unmittelbar bevor.

Dies sagte Ministerpräsident Mariano Rajoy am Dienstag vor Journalisten in Madrid, ohne nähere Angaben zu machen. In der Eurozone wurde zuletzt spekuliert, dass Spanien nach der beantragten Hilfe für den Bankensektor noch diese Woche weitere Hilfen beantragt. Der konservative Regierungschef sträubt sich aber offenbar dagegen. Kürzlich hatte er zu dem Thema gesagt, seine Regierung müsse erst wissen, ob die Konditionen für ein Hilfsprogramm «annehmbar» seien. Für die spanischen Banken, die auf faulen Immobilienkrediten in Milliardenhöhe sitzen, sind bereits 100 Milliarden Euro aus dem Rettungsprogramm zugesagt, gebraucht werden vermutlich nur 60 Milliarden Euro. Die Lage der viertgrössten Volkswirtschaft der Eurozone ist düster: An den Märkten zahlt das Land hohe Zinsen für neue Schulden, die Arbeitslosenquote liegt bei 25 Prozent, die Wirtschaftskraft Spaniens schwindet, während die Finanzprobleme wachsen. Dabei hat Rajoys Regierung schon eine Reihe von Reformen und Einsparungen in Angriff genommen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch