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Rätselraten vor Streik bei Lufthansa

Frankfurt Einen Tag vor dem angekündigten Streik der Lufthansa-Flugbegleiter haben sich die deutschen Flughäfen auf Behinderungen eingestellt.

Vor allem an den Drehkreuzen Frankfurt und München sowie in Berlin wird mit Schwierigkeiten gerechnet. Die Kabinengewerkschaft Ufo will Ort und Zeit der ersten Streikwelle erst mit einem Vorlauf von sechs Stunden bekanntgeben. «Wir informieren unsere Passagiere, dass es möglicherweise zu Verspätungen und Ausfällen kommen kann», sagte ein Sprecher des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport. Sobald klar sei, welche Airports von dem Arbeitskampf der Flugbegleiter betroffen sind, werde man spontan reagieren und etwa Feldbetten aufstellen oder Getränke bereithalten. Auch am zweiten Drehkreuz in München sieht man sich gewappnet. Gerade bei schlechtem Wetter komme es immer wieder vor, dass Passagiere versorgt werden müssten. Nach den Ankündigungen der Gewerkschaft kommt auch Berlin für die erste, auf einige Stunden beschränkte Streikwelle infrage, weil Lufthansa hier erstmals Leihstewardessen eingesetzt hat, die an dem Streik nicht teilnehmen dürfen. Die Gewerkschaft Ufo hat in den seit 13 Monaten andauernden Verhandlungen nach drei Jahren mit Nullrunden neben fünf Prozent höheren Löhnen unter anderem das Ende der Leiharbeit und einen Schutz gegen Auslagerungen von Jobs verlangt. Lufthansa plant hingegen mittelfristige Einsparungen bei den Personalkosten.

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