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Radio ja, Facebook nein

Wenn Autofahrer nebst dem Fahren gleich auch noch online sind, wird es gefährlich. Wie gefährlich, das zeigt eine neue Studie.

Obwohl eingebaute Kommunikationssysteme zum Telefonieren sicherer sind, geht auch von ihnen ein erhöhtes Unfallrisiko aus.
Obwohl eingebaute Kommunikationssysteme zum Telefonieren sicherer sind, geht auch von ihnen ein erhöhtes Unfallrisiko aus.
Martin Ruetschi, Keystone
Das sogenannte Touch-Pad im Audi ist eine neue Eingabemethode. Mit der Fingerkuppe werden Buchstaben geschrieben, die das System dann erkennt.
Das sogenannte Touch-Pad im Audi ist eine neue Eingabemethode. Mit der Fingerkuppe werden Buchstaben geschrieben, die das System dann erkennt.
zvg
Laut Studie die beste Lösung: Spracheingabe, die durch einen Knopf am Lenker aktiviert wird.
Laut Studie die beste Lösung: Spracheingabe, die durch einen Knopf am Lenker aktiviert wird.
zvg
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Auf der Autobahn ein Foto posten, an der roten Ampel die Mails checken und bei voller Fahrt telefonieren – Autohersteller werben mit immer raffinierterem Infotainment an Bord. Durch die Ablenkung steigt das Unfallrisiko, das zeigen neue Testergebnisse.

Sie sollen den Fahrer nicht ablenken und kinderleicht zu bedienen sein: neue Kommunikationssysteme in Autos. Touchscreens und Tastaturen erobern immer mehr Platz im Bereich der Mittelkonsole und des Lenkrads. Doch nicht alles, was Autohersteller technisch möglich machen, ist für die Verkehrssicherheit sinnvoll. Eine Praxisstudie der Universität Salzburg und des Auto Clubs Europa (ACE) zeigt, dass von neuen, technisch optimierten Sprachsteuerungssystemen eine erhöhte Unfallgefahr ausgeht. Für die Studie wurden die Kommunikationssysteme von BMW, Audi und Mercedes-Benz miteinander verglichen und getestet.

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