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Puma-Muttergesellschaft PPR will Möbel-Händler Conforama verkaufen

Paris Der französische Luxusgüter- und Sportkonzern PPR, Besitzer von Puma, will den Möbel-Händler Conforama verkaufen.

Der Kaufpreis liegt bei rund 1,2 Milliarden Euro in bar. Gespräche werden mit der südafrikanischen Steinhoff International geführt, wie PPR mitteilte. Die Verhandlungen mit Steinhoff seien exklusiv, hiess es am Donnerstag. Conforama gehört seit 1991 zum Mischkonzern PPR, der sich künftig aber auf Luxus und Sportartikel sowie sportliche Freizeitmode konzentrieren will. Hauptmarken dafür sind Gucci und Puma. Die Transaktion soll in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Widerstand ist nicht in Sicht: Zahlreiche Steinhoff-Aktionäre, die für mehr als 50 Prozent des Kapitals stünden, hätten sich bereits für die Übernahme ausgesprochen, hiess es. Die Steinhoff-Gruppe investiert vor allem in Haushaltswaren. Das an der Börse in Johannesburg gelistete Unternehmen kam im Ende Juni ausgelaufenen Geschäftsjahr auf einen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro und hat rund 41'000 Mitarbeiter. Überschneidungen mit der PPR-Tochter gibt es kaum. Durch den Zusammenschluss entsteht laut Steinhoff-International- Chef Markus Jooste ein in Europa führender Konzern für Möbel und Haushaltswaren. Conforama kam 2009 auf Erlöse von 2,9 Milliarden Euro und hat 13'400 Beschäftigte. 190 der gut 240 Verkaufshäuser befinden sich in Frankreich. Präsent ist das Unternehmen auch in der Schweiz, Spanien, Italien, Kroatien und Portugal.

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