Zum Hauptinhalt springen

Proteste gegen G20-Gipfel in Seoul

Seoul In Seoul haben erneut tausende Globalisierungsgegner gegen das G20-Gipfeltreffen protestiert.

Nach Angaben der Veranstalter nahmen etwa 10'000 Personen an den Demonstrationen teil, die Polizei sprach von 3000 bis 3500 Teilnehmern. In der Nähe des G20-Tagungsorts im Süden der Stadt ist es vor den Demonstrationen zu einem Zwischenfall gekommen, als eine Frau versucht hatte, sich mittels Farbverdünner selbst anzuzünden. Sie habe mit der Aktion gegen den Gipfel protestieren wollen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Sicherheitskräfte seien jedoch rechtzeitig eingeschritten. Ein geplanter Marsch der Demonstranten vom Kundgebungsort am Seouler Bahnhof zum nahe gelegenen Nationalmuseum, wo die Staatsgäste zum Auftakt des zweitägigen Gipfels zu einem Abendessen zusammenkamen, kam nicht zustande. Obwohl am Donnerstag deutlich weniger Menschen auf die Strasse gingen als erwartet, sprachen die Veranstalter der Demonstration von einem Erfolg: «Wir haben unsere Botschaft an die G20-Teilnehmer und die koreanische Regierung vermitteln können», sagte Lee Chang Geun von der Gruppe Korean People's G20 Response Action. Am vergangenen Wochenende hatten immerhin etwa 20'000 Menschen an einer Anti-G20-Kundgebung in Seoul teilgenommen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch