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Preise für Konsumgüter in China im Oktober um 4,4 Prozent gestiegen

Peking Die Preise für Konsumgüter in China sind im Oktober stärker gestiegen als seit mehr als zwei Jahren.

Besonders stark verteuert haben sich die Lebensmittel, was als politisch heikel gilt. Der chinesische Index für Verbraucherpreise stieg im Oktober um 4,4 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr, teilte das nationale Statistikamt am Donnerstag mit. Im September hatte die Steigerungsrate noch bei 3,6 Prozent gelegen. Damit könnte China sein Ziel verfehlen, die Inflation in diesem Jahr auf drei Prozent zu begrenzen. Am Mittwochabend wies die chinesische Zentralbank bereits zum vierten Mal in diesem Jahr die Banken an, ihre Reserven zu erhöhen, um den Geldfluss zu begrenzen. Zusätzliche Sorge bereitet China die Ankündigung der US-Notenbank Fed vergangene Woche, mit einer Finanzspritze von 600 Milliarden Dollar die US-Wirtschaft zu stützen. China fürchtet, dass dies weiteres Kapital nach China bringen und die Inflation anheizen könnte. Die chinesische Wirtschaft zeigte im Oktober Zeichen der Abkühlung. Nachdem Peking besonders umweltschädliche Anlagen geschlossen und den Strom für energieintensive Fabriken rationiert hatte, ging das Wirtschaftswachstum im Oktober laut Statistikamt auf 13,1 Prozent zurück gegenüber 13,9 Prozent im September. Der Einzelhandel stieg im Oktober um 18,6 Prozent.

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