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Phoenix Mecano mit weniger Umsatz und Gewinnrückgang

Der Technologiekonzern Phoenix Mecano bekommt die Krise auf seinen traditionellen Märkten Deutschland und in Südeuropa sowie generell im Geschäft mit Komponenten für Photovoltaikanlagen zu spüren.

Im dritten Quartal 2012 ist der Umsatz um 9,8 Prozent auf 121,3 Millionen Euro eingebrochen, das Betriebsergebnis liegt mit 9,5 Millionen Euro um fast ein Drittel tiefer. Unter dem Strich bleibt ein Gewinn von 7,4 Millionen Euro, was einem Rückgang von 27,7 Millionen Euro entspricht, wie der Komponenten- und Gehäusehersteller am Montag mitteilte. Analysten hatten mit diesen Rückgängen gerechnet. Nach neun Monaten liegt der Umsatz um 5,4 Prozent tiefer bei 388 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn ist um 26,9 Prozent auf 32,8 Millionen Euro eingebrochen. Wegen höherer Steuerbelastung ging auch der Reingewinn um 28,6 Prozent auf 23,6 Millionen Euro zurück. Der Auftragseingang reduzierte sich um 4,3 Prozent auf 390,1 Millionen Euro. Am meisten litt die Sparte ELCOM/EMS, die unter anderem elektronische Komponenten für Photovoltaikanlagen herstellt. Der Umsatz ging im dritten Quartal um mehr als ein Viertel zurück und nach neun Monaten um 13,6 Prozent. Wegen der Kündigung eines Grossauftrages hatte Phoenix Mecano im September angekündigt, per per Ende Jahr werde in der Sparte ein Abschreiber von 6 bis 8 Millionen Euro fällig. Im Geschäft mit mechanischen Komponenten konnte das Unternehmen die Verkäufe im dritten Quartal in etwa halten (-0,5 Prozent), nach neun Monaten liegt der Umsatz um 1,5 Prozent tiefer. Bei der Sparte Gehäusetechnik reduzierten sich die Erträge im dritten Quartal um knapp 6 Prozent und nach neun Monaten um 3,3 Prozent. Gerade in dieser Sparte zeigen sich die Folgen der Schuldenkrise. Phoenix Mecano will aber in diesem Geschäftsfeld in China und Indien wachsen. Die entsprechenden Aktivitäten würden unvermindert fortgeführt, heisst es in der Mitteilung.

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