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Pharma Genfer Merck-Serono-Angestellte laut Unia «wütend»

Nachdem die Führung des Pharma- und Chemiekonzerns die Schliessung des Standorts Genf bestätigt hat, stellt die Gewerkschaft Unia eine aufgebrachte Stimmung unter den Angestellten fest.

Sie kündigte am Dienstag an, für den Erhalt der Arbeitsplätze und einen verbesserten Sozialplan zu kämpfen. «Wir alle sind wütend über den Entscheid der Konzernleitung nach zwei Monaten mit Protesten und Verhandlungen», sagte der Regionalsekretär der Unia, Alessandro Pelizzari, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Man sei erstaunt, dass das Management nicht auf seinen Entscheid zurückgekommen sei, erklärte Pelizzari. «Noch erstaunter sind wir aber über die Weigerung der Konzernleitung, den Sozialplan signifikant zu verbessern.» Die Unia werde nun ihre Bemühungen im Rahmen der Task Force fortsetzen, die Arbeitsplätze am Standort Genf zu erhalten, kündigte Pelizzari an. Auch das Kapitel Sozialplan sei noch nicht geschlossen. «Die Leute sind sehr wütend. Kampfmassnahmen wie Streiktage werden an der Personalversammlung diskutiert werden», sagte der Gewerkschafter. An der Versammlung vom späteren Dienstagnachmittag werden die Angestellten über das weitere Vorgehen und einen allfälligen Streik am Mittwoch entscheiden.

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