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Pharma Angestellte von Merck Serono treten in den Streik

Die Mitarbeitenden von Merck Serono in Genf wollen ab (morgen) Mittwoch die Arbeit niederlegen.

Die Angestellten reagierten damit auf den Entscheid des Konzerns, nicht auf die Vorschläge des Personals einzugehen. Die Angestellten fassten den Entschluss am Dienstagabend an einer Versammlung. Von den rund 650 anwesenden Mitarbeitenden stimmten nur 3 dagegen, 51 enthielten sich. Ob der Streik fortgesetzt wird, soll am Mittwochnachmittag an einer neuen Versammlung entschieden werden. Die Stimmung an der Versammlung war am Dienstag unruhiger als gewöhnlich und emotionsgeladen. «Wir sind nicht zufrieden», sagte der Vertreter des Personals, Hubert Godinot. Die Direktion habe kaum nachgegeben. Godinot prangerte die «Arroganz und den verblüffenden Zynismus» des Merck-Konzerns an. Die Versammlung begrüsste hingegen die Unterstützung der Genfer Behörden und die «ermutigenden Signale» der Task Force. Der Genfer Staatsrat zeigte sich am Dienstag in einem Communiqué wütend und konsterniert über den Entscheid von Merck Serono, den Standort Genf zu schliessen. Die Entschlossenheit der Task Force werde davon aber nicht erschüttert. Die Task Force verfolge insbesondere das Ziel, in Genf ein polyvalentes Forschungsinstitut aufzubauen.

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