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Pflichtverteidigung von Rolf Erb plädiert auf Freispruch

Die Pflichtverteidigung des am Bezirksgericht Winterthur angeklagten gescheiterten Unternehmers Rolf Erb hat am Mittwoch auf Freispruch plädiert.

Sie verwiesen dabei auf die dominante Rolle, welche Hugo Erb, der Vater des Angeklagten, im Erb- Konzern innehatte. Zu Beginn der zweiten Verhandlungswoche beantragten die Pflichtverteidiger Rolf Erbs ausserdem, die auf diversen Liegenschaften verhängten Grundbuchsperren aufzuheben. Eine solche Sperre wurde etwa über das Schloss Eugensberg im Thurgau verhängt, das Rolf Erb kurz vor seinem Konkurs seinen Zwillingssöhnen überschrieb, die damals noch Babys waren. Ihre Anträge begründete die Pflichtverteidigung damit, dass de facto nicht Rolf Erb die Verantwortung über die Finanzen im Erb- Konzern hatte, sondern sein Vater Hugo Erb, der 2003 kurz vor dem Untergang des Familienunternehmens verstorben war. Belastet wurde zudem der mittlerweile ebenfalls verstorbene Revisor der Erb-Gruppe, Albert Manser. Angeklagt ist Rolf Erb wegen gewerbsmässigen Betrugs, Urkundenfälschung und Gläubigerschädigung. Die Staatsanwaltschaft hat vergangene Woche beantragt, gegen ihn eine Freiheitsstrafe von 10 Jahren auszusprechen.

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