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Peugeot verkauft Ertragsperle an russische Bahn

Paris Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen hat den Verkauf seiner ertragsstärksten Tochter, des Logistikers Gefco, unter Dach und Fach gebracht.

Der durch die europäische Absatzkrise geschwächte Konzern unterzeichnete am Montag ein Abkommen mit der russischen Staatsbahn, die für 800 Millionen Euro den 75-Prozent-Anteil der Franzosen an Gefco erhält. Die Russen zahlen zudem eine Sonderdividende von 100 Millionen Euro an Peugeot. Weitere Verkäufe von Unternehmensbereichen seien zunächst nicht geplant, sagte Peugeot-Chef Phillipe Varin. Das Geschäft mit den Russen soll bis zum Jahresende abgeschlossen werden. Peugeot hatte Anfang 2012 grössere Einsparungen und den Verkauf von Geschäftsteilen angekündigt. Die Logistiksparte Gefco transportiert Autos von Peugeot und anderen Herstellern von den Werken zu den Händlern. Anfang Juli übertrug die Opel-Muttergesellschaft General Motors einen Grossteil ihrer Logistikaktivitäten in Europa auf die Sparte. Damit hauchten GM und Peugeot ihrer im Februar vereinbarten Allianz zur Sanierung der Europageschäfte erstes Leben ein.

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