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Papierindustrie Gewerkschaften schockiert über Stellenabbau bei Cham Paper Group

Die Gewerkschaften Syna, Unia und der Schweizerische Papier- und Kartonarbeitnehmerverband (SPV) zeigen sich in einer ersten Reaktion «geschockt» vom Ausmass des angekündigten Stellenabbaus bei der Cham Paper Group.

Nach einer Streichung von bis zu 220 Stellen würden am Standort Cham nur noch 100 übrig bleiben. Wie Syna am Montag mitteilte, hätten die Gewerkschaften der Arbeitnehmervertretung ihre Unterstützung angeboten und mit dieser für Mittwoch ein Treffen vereinbart, um das weitere Vorgehen zu besprechen. In der bis 12. Dezember laufenden Konsultationsfrist sollen «für alle Seiten befriedigende» Regelungen im Sozialplan ausgearbeitet werden. Angesichts der «gesunden Finanzsituation» des Unternehmens erachten Syna, Unia und SPV diese Forderung als gerechtfertigt. Insbesondere sei darauf zu achten, dass die 34 Lernenden ihre Ausbildung beenden könnten. Zur ebenfalls geplanten Umnutzung eines Teils des Industrieareals in Cham, wo die Cham Paper Group derzeit den Bau von Wohnungen prüfen lässt, äusserten sich die Gewerkschaften nicht.

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