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AKW bei Basel stellt wegen Panne Reaktor ab

Bei einem Test der Notfallausrüstung im französischen AKW Fessenheim in der Nähe von Basel kam es zu einer Störung.

Beim Test einer Notfallausrüstung kam es zur Störung: Kernkraftwerk Fessenheim. (Archivbild)
Beim Test einer Notfallausrüstung kam es zur Störung: Kernkraftwerk Fessenheim. (Archivbild)
Martin Rütschi, Keystone
Die Betreiber des AKWs Fessenheim gaben bekannt, ob ein Antrag auf Schliessung gestellt wurde: Demonstranten in Strassburg. (Archivbild)
Die Betreiber des AKWs Fessenheim gaben bekannt, ob ein Antrag auf Schliessung gestellt wurde: Demonstranten in Strassburg. (Archivbild)
Christophe Karaba, Keystone
Im Morgengrauen war eine Gruppe von rund 40 Aktivisten aus verschiedenen Ländern auf das Gelände gelangt.
Im Morgengrauen war eine Gruppe von rund 40 Aktivisten aus verschiedenen Ländern auf das Gelände gelangt.
Greenpeace, Bente Stachowske, Keystone
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Im französischen Atomkraftwerk Fessenheim im Elsass hat es erneut eine Panne gegeben. Der Reaktor Nummer eins sei am Dienstagabend wegen einer Störung im nicht-atomaren Teil der Anlage ausgeschaltet worden, teilte der Betreiber EDF mit. Die Massnahme werde voraussichtlich nur von «kurzer Dauer» sein, womöglich könne die Produktionseinheit am Mittwoch wieder in Betrieb genommen werden.

Laut EDF war die Störung beim Test einer Notfallausrüstung im nicht-atomaren Teil der Anlage aufgetreten. Die französische Regierung hatte vor gut einer Woche die Stilllegung des Pannen-AKW 40 Kilometer nördlich von Basel auf den Weg gebracht. Laut dem Dekret soll die Stilllegung allerdings erst erfolgen, wenn ein neues modernes AKW in Flamanville in Betrieb geht. Dies dürfte frühestens 2019 erfolgen.

Die beiden Reaktoren des AKW Fessenheim sind bereits seit 40 Jahren in Betrieb. Umweltschützer in Frankreich, Deutschland und der Schweiz kämpfen seit langem für ihre Stilllegung. In dem Atomkraftwerk gibt es immer wieder Pannen und Zwischenfälle. Kritiker verweisen zudem auf das Erdbebenrisiko in der Region.

(SDA)

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