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«Panama Papers»: Erneute Razzia bei Mossack in Panama

Im Zusammenhang mit den «Panama Papers» führte die Justizbehörde eine weitere Durchsuchung bei Mossack Fonseca durch. Die Firma beteuert weiter keine Gesetze verletzt zu haben.

Reporter und Beamten stehen ausserhalb eines Gebäudes in Panama-City, das zur Kanzlei Mossack Fonseca gehört. (22. April 2016)
Reporter und Beamten stehen ausserhalb eines Gebäudes in Panama-City, das zur Kanzlei Mossack Fonseca gehört. (22. April 2016)
Alejandro Bolivar/Epa, Keystone

Panamas Generalstaatsanwaltschaft hat erneut ein Gebäude der Kanzlei Mossack Fonseca durchsuchen lassen, die im Mittelpunkt der Affäre um Hunderttausende Briefkastenfirmen steht. Die Razzia habe am Freitag stattgefunden, teilte die Behörde zum Wochenschluss mit.

Dabei seien zerschnitzelte Dokumente sichergestellt worden. Bei der Kanzlei hat es bereits mehrere Durchsuchungen gegeben. Damit wollen die Behörden feststellen, ob es Beweise für illegale Aktivitäten der Anwaltskanzlei gibt.

Auslöser der Aktion war die Veröffentlichung der «Panama Papers» durch ein internationales Recherche-Netzwerk von Journalisten. In den Daten der Anwaltskanzlei fanden sich Hinweise auf Hunderttausende mutmassliche Briefkastenfirmen in der Karibik. Mossack Fonseca hatte erklärt, sie habe keine Gesetze verletzt. Ihr Vorgehen sei legal.

SDA/afo

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