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OECD ruft EZB zur Unterstützung Spaniens auf

Madrid Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fordert von der Europäischen Zentralbank (EZB) Unterstützung für angeschlagene Euro-Staaten wie Spanien.

Diese Länder seien dabei, notwendige Korrekturen vorzunehmen, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria am Mittwoch in einem Radiointerview. Er fügte hinzu, ein vollständiges europäisches Rettungspaket sei eine Option für Spanien. Das Land hat sich bereits eine Kreditlinie über 100 Milliarden Euro für seine angeschlagenen Banken gesichert. Mit weitreichenden Einsparungen sowie Steuererhöhungen will die Regierung in Madrid die Defizit-Ziele erreichen. EZB-Chef Mario Draghi hat Interventionen am Anleihenmarkt in Aussicht gestellt, falls Länder zuvor Hilfen beim Euro-Rettungsfonds beantragen. Er hat dies als notwendige, wenn auch nicht ausreichende Bedingung bezeichnet. Nähere Details dazu erwarten Experten von der Pressekonferenz Draghis nach der Zinssitzung am Donnerstag in Frankfurt.

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