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Nach sieben Tagen im Minus verbucht Nikkei wieder ein kleines Plus

Tokio Sorgen um die Staatsfinanzen in Europa und den USA stimmen die Anleger an Asiens Börsen weiter vorsichtig.

Die Kurse stabilisierten sich am Mittwoch zwar, von einer Erholung der Kurse wollten Marktbeobachter aber dennoch noch nicht sprechen. In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem minimalen Plus von 0,04 Prozent und einem Stand von 8665 Punkten aus dem Handel. Zuvor hatte der Leitindex sieben Tage hintereinander Kursverluste verbucht. Der breiter gefasste Topix-Index lag fast unverändert bei 722 Punkten. Im Mittelpunkt des Interesses standen Aktien des angeschlagenen Elektronikherstellers Sharp, die 7,2 Prozent an Wert gewannen. Aus mit der Situation vertrauten Kreisen verlautete, Intel und Qualcomm seien bereit, 378 Millionen Dollar in den mit Finanznöten kämpfenden japanischen Konzern zu investieren. Die Papiere anderer exportorientierter Unternehmen standen dagegen auf den Verkaufslisten. Der Aktienkurs von Toshiba gab 1,1 Prozent nach, jener von Nikon 1,2 Prozent. An anderen asiatischen Börsen präsentierten sich die Investoren optimistischer als in Japan. Der MSCI-Index für Aktien aus dem Asien- Pazifik-Raum mit Ausnahme Japans zog 0,5 Prozent an.

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