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Munich Re sieht wegen Naturkatastrophen Gewinnziel in Gefahr

München Die Rückversicherung Munich Re ist katastrophal ins neue Jahr gestartet.

Das Erdbeben in Neuseeland sowie die Überschwemmungen und der Wirbelsturm in Australien kosteten den Konzen 1,1 Milliarden Euro. Damit werde die Munich Re das im laufenden Jahr angestrebte Gewinnziel von 2,4 Milliarden Euro nur noch erreichen, wenn es fortan ungewöhnlich wenige Grossschäden gebe, sagte Vorstandschef Nikolaus von Bomhard am Donnerstag. Im vergangenen Jahr sank der Gewinn des nach Umsatz weltgrössten Rückversicherers um fünf Prozent auf 2,43 Milliarden Euro. Bomhard erklärte: «Es war kein einfaches Jahr wegen der hohen Belastungen aus Grossschäden.» Die Munich Re rechnet aus dem verheerenden Erdbeben in Neuseeland, den Überschwemmungen bei Brisbane und dem Zyklon Yasi mit Belastungen in einer Grössenordnung von 1,1 Milliarden Euro. Dabei belastet alleine das Erdbeben in Neuseeland mit dem Zentrum in der zweitgrössten Stadt des Staates, Christchurch, mit rund 725 Millionen Euro. Auch Konkurrent Swiss Re hatte die Schadenssumme dieses Erdbebens mit rund 800 Millionen Dollar beziffert.

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