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Milliardenverlust bei Kraftwerkbetreiber Tepco

Tokio Hohe Kompensationszahlungen und steigende Kosten für Ersatzbrennstoffe haben dem japanischen Kraftwerkbetreiber Tepco im ersten Geschäftsquartal einen Milliardenverlust beschert.

Unter dem Strich stand ein Minus von 288,4 Milliarden Yen (3,6 Milliarden Franken). Im gleichen Zeitraum des Vorjahres, unmittelbar nach der Katastrophe mit Erdbeben und Tsunami vom 11. März 2011, hatte das Minus noch 571,8 Milliarden Yen erreicht. Der operative Verlust fiel mit 108,8 Milliarden Yen mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich um 15,6 Prozent auf 1,31 Bio. Yen. Erst am Dienstag war bekanntgeworden, dass der Betreiber des havarierten Kraftwerks in Fukushima verstaatlicht wird. Die Regierung will eine Billion Yen aufwenden, um die drohende Insolvenz von Tepco abzuwenden. Tepco stehe nun «vorrübergehend unter staatlicher Kontrolle», hatte das Unternehmen am Dienstag mitgeteilt.

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