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Migros passt nach Medienberichten Preise in Deutschland an Ausbau des Sortiments geplant

Nach Medienberichten über Preisunterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz überprüft Migros die Preispolitik.

Künftig sollen deutsche Kunden Migros-Produkte nicht mehr günstiger kaufen können. «20 Minuten Online» hatte am Mittwochabend über teilweise deutliche Preisunterschiede berichtet, von denen deutsche Kunden beim Einkauf über Amazon.de profitieren. Migros bietet seine Produkte seit Anfang August über den Online-Händler an, wie zuvor schon «Blick am Abend» (Mittwochausgabe) geschrieben hatte. Bereits seit 2007 können deutsche Kunden auf Migros-shop.de einkaufen. Die Preise auf den beiden Webseiten sind identisch. Eine Bestellung in die Schweiz ist allerdings nicht möglich. «Momentan gibt es bei einigen Produkten leichte Preisabweichungen», sagte Migros-Sprecherin Monika Weibel am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Der Preisunterschied betrage «bis zu 10 Prozent». Gegenüber «20 Minuten Online» hatte Weibel gesagt, das Unternehmen müsse sich ans deutsche Preisniveau anpassen. Am Donnerstag sagte sie, die Preise in Deutschland würden von Migros Deutschland festgelegt. «Wir sind nun laufend daran, sämtliche Preise zu überprüfen, damit sie denen in der Schweiz entsprechen «, erklärte Weibel. Das gelte für die Online-Shops ebenso wie für die geringe Zahl von Filialen, welche das Unternehmen in Deutschland betreibt. Künftig bis zu 300 Produkte Aktuell bietet Migros über das Internet rund 150 Produkte in Deutschland an. Diese Zahl will der Grossverteiler künftig deutlich steigern. «Wir planen in Deutschland einen Ausbau des Sortiments auf bis zu 300 Produkte», erklärte Weibel. Im Jahr 2011 erzielte Migros in Deutschland einen Umsatz von 65,6 Millionen Franken. Das ist weniger als ein Prozent des Umsatzes des Detailhandelsriesen.

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