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Medien Journalistenverband und Gewerkschaft fordern sichere Arbeitsplätze Gewinn von Tamedia soll auch Mitarbeitern zu Gute kommen

Impressum, der Schweizer Verband von Journalistinnen und Journalisten, und Syndicom, die Gewerkschaft Medien und Kommunikation, stehen dem Gewinnsprung des Tamedia- Verlags kritisch gegenüber.

Sie fordern unter anderem, entlassene Mitarbeiter wieder einzustellen. Dies helfe, die chronische Überlastung in den Redaktionen abzubauen, schreibt Impressum in einem Communiqué vom Dienstag. Der Gewinnsprung der beiden Verlagshäuser müsse nachhaltig genutzt werden. Die Gewerkschaft Syndicom formulierte es in ihrer Mitteilung noch pointierter: «Ein Gewinnsprung auf 111 Millionen Fr. ist der unanständige Lohn für äusserst harte Umstrukturierungsmassnahmen, die auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesetzt wurden.» Die riesigen Gewinne seien eine Ohrfeige für all jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens, die den massiven Sparprogrammen und Umstrukturierungen zum Opfer gefallen seien. Syndicom verlangt, dass Tamedia von weiteren Entlassungen absieht. Zudem soll das Verlagshaus die Löhne aller Angestellten um 200 Fr. pro Monat erhöhen. Zudem vertraue man auf die Zusicherung von Tamedia - sollte der Verkauf der elektronischen Medien Tatsache werden -, dass die Stellen der Mitarbeiter nicht gefährdet würden und die Weiterführung aller Medientitel garantiert sei. Es gehe darum, den Qualitätsjournalismus zu fördern und die Medienvielfalt zu erhalten. Mögliche Käufer müssten transparent gemacht werden und langfristig auf diese Ziele verpflichtet werden, hiess es weiter. Im Weiteren ist für Impressum wie auch für Syndicom die Zeit gekommen, die Sozialpläne nachzubessern und eine Sozialpartnerschaft mit Gesamtarbeitsvertrag aufzugleisen. Notiz an die Redaktion: Mit Stellungnahme Syndicom ergänzt

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