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«Kein sozialer Akt, sondern klug»

Nicole Schwab, Co-Gründerin der Stiftung Edge.

Ihre Organisation Edge (Economic Dividends for Gender Equality) zertifiziert Firmen für Anstrengungen bei der Geschlechtergleichstellung. Wie gut sind Schweizer Firmen darin?

Warum schneidet die Schweiz schlecht ab?

Der am Mittwoch publizierte Schilling-Report besagt, dass der Frauenanteil in Geschäftsleitungen von 8 auf 7 Prozent gesunken ist. Was denken Sie, wenn Sie das lesen?

Warum dieser Backlash?

Die Firmen, die das Edge-Zertifikat haben, sind sie wirklich besser als alle anderen? Jede Firma würde doch von sich sagen, dass sie Männer und Frauen gleichbehandelt.

Die grosse Mehrheit der nicht zertifizierten Firmen benachteiligt Frauen?

Löhne sind oft Verhandlungssache. Und Frauen verhandeln schlechter als Männer. Was ist zu tun?

Eine Firma sollte der Frau von sich aus mehr Lohn anbieten, wenn sie schlecht verhandelt?

Der Bundesrat will grosse Firmen verpflichten, alle vier Jahre eine Lohngleichheitsanalyse zu machen. Der Ständerat hat dies letzte Woche abgelehnt beziehungsweise aufgeschoben. Was halten Sie davon?

Genau das sagten die Kritiker im Parlament, als Argument gegen das Gesetz.

Sie engagieren sich mit einer privaten Organisation für Geschlechtergleichheit. Soll man auf private Initiative setzen oder auf gesetzliche Regeln?

In der Aktienrechtsrevision sind Quoten von 20 Prozent für Geschäftsleitungen und 30 Prozent für Verwaltungsräte vorgeschlagen. Lohnt sich das überhaupt?

Worauf schaut Edge, wenn Firmen bewertet werden?

Was sind die häufigsten Fehler, die Firmen machen?