Zum Hauptinhalt springen

Märkte hoffen auf Griechenland-Rettung - Euro schwächer

Tokio Die Tokioter Börse hat die Woche kaum verändert begonnen.

Damit konnten die japanischen Aktienmärkte ihre vier Tage andauernde Rally vorerst nicht fortsetzen. Ungewissheit über den Ausgang der Gespräche über den Anleihetausch privater Griechenland-Gläubiger bremsten am Montag die Kauflust. Im frühen Handel hatten die Indizes in Tokio noch deutliche Aufschläge verzeichnet. Die Börsianer warteten gespannt auf die Gespräche der Euro-Finanzminister in Brüssel. Viele asiatischen Aktienmärkte, darunter die in China, Hongkong, Singapur und Südkorea blieben wegen des chinesischen Neujahrsfestes geschlossen. Die erneut ins Stocken geratenen Gespräche über eine Umschuldung Griechenlands drückten auch den Kurs des Euro. Die europäische Gemeinschaftswährung sank auf 1,2896 Dollar nach 1,2935 Dollar im späten US-Geschäft. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index kaum verändert bei 8765 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,17 Prozent zu auf 756 Zähler. Bislang hat der Nikkei im Januar fast vier Prozent zugelegt und ist damit auf dem Weg zur besten Performance für diesen Monat seit Januar 1999. Die Aktien des skandalgeschüttelten Kamera-Konzerns Olympus legten um mehr als acht Prozent zu und waren das am meisten gehandelte Papier. Die Tokioter Börse hatte zuvor entschieden, die Notierung der Aktie beizubehalten, verpasste dem Unternehmen jedoch die Aufforderung, die Führung dringend zu verbessern. Börsianer sagten, Olympus habe durch die Entscheidung zumindest etwas Zeit gewonnen. Zu den Gewinnern zählten auch Toshiba und Sony mit Kursgewinnen von mehr als vier Prozent, nachdem der Broker Nomura eine zuversichtliche Einschätzung zu der Elektronik-Branche veröffentlicht hatte.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch