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Lufthansa bereitet sich auf möglichen deutschen Lotsenstreik vor

Frankfurt Angesichts des drohenden Fluglotsenstreiks in Deutschland hat die Lufthansa mit Notfallplanungen begonnen.

Im Hintergrund entstehe ein Sonderflugplan, der sehr viele Flugausfälle beinhalten würde, sagte eine Sprecherin von Europas grösster Luftfahrtgesellschaft am Mittwoch. Der Plan würde im Falle eines Arbeitskampfes aus der Tasche gezogen. Es sei sicherlich möglich, einige Flüge vom Rand der geplanten Streikzeit von 06.00 bis 12.00 Uhr zu verlegen, sagte die Sprecherin. Weil aber zudem die Umläufe von Maschinen und Crews gestört würden, müsste im Fall eines Streiks für den gesamten Donnerstag noch mit Verspätungen gerechnet werden. Ob es tatsächlich zum ersten flächendeckenden Lotsenstreik kommt, war am Mittwoch noch unsicher. Zum einen hat die Deutsche Flugsicherung das Arbeitsgericht angerufen, um den Streik als rechtswidrig verbieten zu lassen. Sie hat ausserdem die Möglichkeit, mit einer Schlichtung den Streik zwingend um mehrere Wochen zu verschieben, weil sofort eine Friedenspflicht einträte. Lufthansa, der Mutterkonzern von Swiss, appellierte erneut an die Tarifpartner, eine Lösung am Verhandlungstisch zu suchen. Leidtragende wären die Fluggäste, sagte die Sprecherin. Lufthansa-Geschäftsleitungsmitglied Stefan Lauer hatte der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch) gesagt: «Ein solcher Streik inmitten der Hauptreisezeit wäre nicht nur völlig überzogen, sondern würde die Grenze zum Schikanösen überschreiten». Notiz an die Redaktion: Folgt mehr nach Beginn Gerichtsverhandlung am späten Nachmittag

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