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Kursmanipulation bei Valiant: KPMG-Untersuchung entkräftet Vorwurf

Der Handel der Regionalbanken-Gruppe Valiant mit eigenen Aktien ist nach Ansicht der Wirtschaftprüffirma KPMG korrekt abgelaufen.

Eine Untersuchung im Auftrag von Valiant sieht keinen Hinweis, dass Valiant den Kurs der eigenen Aktie manipuliert hätte. Valiant bestellte die Untersuchung am 25. Oktober, nachdem Medien unter Berufung auf Marktteilnehmer von Unregelmässigkeiten berichtet hatten. Zudem hatte der Kurs der Valiant-Aktie wenige Tage zuvor an einem Handelstag fast 20 Prozent verloren. Auch die Finanzmarktaufsicht (FINMA) sollte eine Untersuchung einleiten. Zwar habe Valiant 74 Prozent des Handels mit Valiant-Aktien selbst bestritten, stellt KPMG in der Untersuchung gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag fest. Im Vergleich mit anderen Banken sei dies aber ein durchschnittlicher Wert und sei auch deshalb nachvollziehbar, weil Valiant als «Market Maker» an der Börse auftrete. Der Vorwurf der Kurspflege durch Valiant war vor allem im Zusammenhang mit einem Mitarbeiterbeteiligungs-Programm erhoben worden; der Kurs sollte deshalb möglichst hoch gehalten werden. Dieses Beteiligungsprogramm sei «korrekt publiziert und abgewickelt» worden, hielt KPMG dazu fest. Ebenfalls als korrekt beurteilt KPMG die drei Aktienrückkäufe, die Valiant seit 2006 durchgeführt hat. Alle Transaktionen seien geprüft worden und seien nachvollziehbar. 30 Prozent weniger wert Die Valiant-Aktien haben turbulente Wochen hinter sich. Von rund 200 Franken fielen die Titel um über 30 Prozent auf bis zu fast 135 Franken. Am Mittwoch schlossen die Aktien bei 138.10 Franken. Ein schwarzer Tag war der 18. Oktober, als Valiant an der Schweizer Börse fast 20 Prozent absackten. Die Bank verwies als Erklärung dafür auf eine Verkaufsempfehlung, die am darauffolgenden Tag publiziert wurde. Es habe einen grösseren Verkaufsaufträge gegeben, der andere ausgelöst habe. Zudem war auch die Rede von Transaktionen mit «spekulativem Charakter». Notiz an die Redaktion: Folgt mehr nach MK

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