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Kuoni-Chef Rothwell: Bankrott Griechenlands würde uns auch treffen

Der Chef des Reiseveranstalters Kuoni, Peter Rothwell, zeigt sich besorgt über die Schuldenkrise und die Entwicklungen in Griechenland.

«Ein Bankrott Griechenlands würde uns natürlich auch treffen», sagte er in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Schwierig werde es vor allem dann, wenn ganz Europa in eine Rezession stürze, so Rothwell. «Da bin ich schon besorgt, denn dann sparen alle natürlich auch beim Reisebudget.» Dass Griechenland als Feriendestination ganz ausfällt, erwartet Rothwell indes nicht. Kehrten die Griechen zurück zur Drachme, würden Ferien günstiger und attraktiver. Den Kunden sei das egal, «ihnen ist die Qualität der Destination wichtig und was es kostet». Ohnehin sei die Zukunft Griechenlands mit der Tourismusindustrie verknüpft und habe in diesem Segment beste Aussichten. Rothwell äusserte sich nach dem Schiffsunglück der «Costa Concordia» auch zur Kreuzfahrtbranche. Gemäss dem Kuoni-Chef haben die Buchungen trotz dem Unfall letzte Woche zugelegt. Kuoni erwarte deshalb auf das Jahr betrachtet sogar noch bessere Zahlen als im Vorjahr. Zur Strategie des Reiseveranstalters sagte Rothwell, dass man vermehrt auch auf Asien setze. «Wir erwarten in Asien zweistellige Zuwachsraten für den Tourismus. Wir wären nicht überrascht, wenn der Anteil des Asiengeschäfts an unserem Gruppenumsatz in den nächsten Jahren auf rund die Hälfte steigt», sagte der 52-jährige Brite.

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