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Kuoni zurück in der Gewinnzone

Kuoni schreibt wieder schwarze Zahlen.

Der grösste Schweizer Reisekonzern konnte infolge der erholten Nachfrage die Margen erhöhen und insbesondere in Skandinavien und Asien zulegen. Unter dem Strich weist Kuoni für die ersten neun Monate 2010 einen Gewinn von 12,3 Mio. Fr. aus. In der Vorjahresperiode hatte der Konzern vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise einen Verlust von 5,7 Mio. Fr. verbucht. Auch im ersten Halbjahr 2010 hatte Kuoni wegen zurückhaltender Kunden und der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull noch einen Verlust von 46,1 Mio. Fr. erlitten. Der Umsatz nahm nun in den ersten neun Monaten 2010 um 1,4 Prozent auf rund 3,02 Mrd. Fr. zu. Organisch wuchs Kuoni um 1,9 Prozent, Übernahmen trugen weitere 1,2 Prozent zum Wachstum bei. Der gestiegene Franken-Wechselkurs kostete hingegen 1,7 Prozent. Während Kuoni im wichtigen Markt Skandinavien den Umsatz um 2,5 Prozent und in Asien gar um 18,4 Prozent ausweiten konnte, nahmen die Erlöse im Heimmarkt Schweiz um 5,0 Prozent ab, in Südeuropa um 6,2 Prozent und in Grossbritannien und in den Benelux-Ländern gar um 8,6 Prozent. Der konzernweite Betriebsgewinn (EBIT) kletterte von 3,7 Mio. auf 31,0 Mio. Franken. Im dritten Quartal alleine betrug er 68,8 Mio. Fr. (Vorjahresperiode: 52,4 Mio. Franken). Der Quartalsumsatz nahm um 3,8 Prozent auf 1,263 Mrd. Fr. zu. Für das gesamte Geschäftsjahr 2010 erwartet Kuoni weiterhin ein Umsatzwachstum im tiefen einstelligen Prozentbereich sowie eine bereinigte EBIT-Marge gegen 3 Prozent. In den ersten neun Monaten betrug die bereinigte EBIT-Marge 2,7 Prozent. Die Buchungen für November und Dezember liegen um 6 Prozent über den Vorjahresmonaten, wie es weiter hiess. Für 2011 sind es 5 Prozent mehr, in Lokalwährung 8 Prozent.

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