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Krankenzusatzversicherung FINMA eröffnet Konkurs über Supra Assurances

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) schickt die Krankenzusatzversicherung Supra Assurances wegen Überschuldung in den Konkurs.

Es bestehe ein Rückstellungsmanko von über 500 Millionen Franken, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Um die mehr als 70'000 Zusatzversicherten des in Lausanne ansässigen Unternehmens zu schützen, ordnet die FINMA per sofort an, den gesamten Versichertenbestand in die Assura zu integrieren. Diese gehört wie Supra Assurances zur Divesa-Gruppe. Gleichzeitig werden Divesa, Assura und die Servicegesellschaft Figeas der Gruppenaufsicht der FINMA unterstellt. Auch werden die Verwaltungsräte der drei Gesellschaften sowie der Chef der Divesa suspendiert und ein Beauftragter als Organ eingesetzt, wie die FINMA mitteilte. Grund seien schwerwiegende Mängel in der Unternehmensführung und dem Risikomanagement, insbesondere bei der Bewertung der Verpflichtungen. Die operative Tätigkeit und die finanzielle Stabilität der Assura seien auch nach der Bestandesübertragung nicht infrage gestellt. Die Solvabilität der Assura «war und ist nicht gefährdet», schreibt die FINMA. Auch sind die Unternehmen der obligatorischen Krankenversicherung (Grundversicherung) der Gruppe nicht betroffen.

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