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Was Kartoffeln und die Tobin Tax gemeinsam haben

Bei der gerade wieder viel diskutierten Transaktionssteuer auf den Finanzmärkten geht es nicht um mehr Einnahmen für den Staat. Sondern um mehr Sicherheit.

Philipp Löpfe
Wenn eine Ernte ausfällt, kann der Schaden kompensiert werden: Quechua-Indios bei der Kartoffelernte, Händler an der Wallstreet.
Wenn eine Ernte ausfällt, kann der Schaden kompensiert werden: Quechua-Indios bei der Kartoffelernte, Händler an der Wallstreet.

Die beiden wichtigsten Mächte Europas, Deutschland und Frankreich, haben sich für eine Transaktionssteuer auf den Finanzmärkten ausgesprochen. Auch die europäische Kommission unterstützt dieses Vorhaben. Die Angelsachsen laufen Sturm dagegen. Doch für einmal haben die Kontinentaleuropäer recht.

Aber bevor wir über Steuern sprechen, sprechen wir über Kartoffeln. Ursprünglich stammen sie bekanntlich aus den Anden. Weil das Klima in diesen luftigen Höhen sehr heikel ist, haben die Indianer Südamerikas selbst auf kleinstem Raum sehr viele verschiedene Kartoffelsorten angepflanzt. Das war zwar nicht sehr effizient, aber trotzdem sehr sinnvoll. Wenn auf einem Feld die Ernte wegen einer Krankheit ausfiel, blieb der Schaden begrenzt und konnte rasch kompensiert werden.

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