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Vor Illusionen sei gewarnt

Wirklich effektive Massnahmen zur Eindämmung der Franken-Hausse sind mit starken Nebenwirkungen verbunden. Lassen wir also lieber die Finger davon – vorderhand jedenfalls.

«Man kann das Meer nicht allein austrinken.» Niklaus Blattner, früher selber mal Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), fasste letzte Woche gegenüber «Tagesanzeiger.ch/Newsnetz» in einen Satz, vor welch unmögliche Aufgabe sich die hiesigen Währungshüter im Blick auf den alle Rekorde brechenden Franken gestellt sehen. Wenn Grossanleger und Kapitalsammelstellen, die Hunderte Milliarden Dollar an Vermögen verwalten, ihr Vertrauen in Dollar und Euro zusehends verlieren und auf der Suche nach Alternativen unter anderem in Franken umschichten und wenn gleichzeitig nicht minder potente, spekulativ orientierte Investoren auf diesen Zug aufspringen, kann die SNB dem nichts entgegenhalten. Die Volumina – das Meer – sind zu gross.

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