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Verlangen die USA von der Schweiz bald Sonderabgaben?

Das US-Handelsministerium will gegen Länder vorgehen, denen sie Währungsmanipulationen vorwirft. Auf der Liste steht auch die Schweiz.

red
Manipulationen? Banknoten aus den USA und der Schweiz. (Archiv)
Manipulationen? Banknoten aus den USA und der Schweiz. (Archiv)
Martin Rütschi, Keystone

Die USA erwägen dem US-Handelsministerium zufolge Anti-Dumping-Abgaben auf Produkte aus Ländern, denen sie Währungsmanipulationen vorwerfen. Damit könnten Länder nicht länger ihre Währungen zum Schaden von US-Firmen und Arbeitern einsetzen, sagte Handelsminister Wilbur Ross am Donnerstag.

Das Ministerium liess jedoch offen, welche Kriterien herangezogen werden sollen, um festzustellen, ob ein Produkt wegen manipulierter Wechselkurse in den USA zu günstig angeboten werde.

Auf einer halbjährlichen Beobachtungsliste des Finanzministeriums werden unter anderem China, Japan, Südkorea, Indien, Deutschland und die Schweiz aufgeführt. Als Kriterien gelten Devisenmarktinterventionen, hohe Leistungsbilanzüberschüsse und hohe Handelsüberschüsse. Die USA werfen China seit langem vor, den Yuan zum Dollar künstlich niedrig zu halten.

(Reuters)

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