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US-Börsen fallen nach fünf fiebrigen Wochen ins Minus

Die Wallstreet beendet die Woche mit Verlusten. Grund ist die Sorge um eine mögliche Entscheidung in China.

Nach viel Optimismus der Dämpfer: Händler an der Wallstreet (Archivbild).
Nach viel Optimismus der Dämpfer: Händler an der Wallstreet (Archivbild).

Spekulationen auf eine Zinserhöhung in China haben die US-Börsen ins Minus gedrückt. Die Wallstreet beendete auch die Woche mit Verlusten, nachdem es zuvor fünf Wochen hintereinander bergauf gegangen war.

Anleger beschäftigte vor allem die Aussicht, die chinesische Notenbank könnte die Zinsen erhöhen, um die Inflation im Zaum zu halten. Diese Erwartung drückte weltweit die Rohstoffpreise und sorgte für massive Kursverluste an der Börse in Shanghai. Diese rutschte um 5,2 Prozent ab - der grösste prozentuale Verlust seit mehr als einem Jahr.

Börsen zuvor so hoch wie seit zwei Jahren nicht mehr

In New York schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,8 Prozent im Minus auf 11'193 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich in einer Spanne zwischen 11'144 und 11'284 Punkten bewegt. Der breiter gefasste S&P 500 gab 1,2 Prozent nach auf 1199 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq lag 1,5 Prozent tiefer bei 2518 Stellen.

Die US-Börsen hatten vergangene Woche so hoch notiert wie seit der Lehman-Pleite vor mehr als zwei Jahren nicht mehr. Sorgen um die finanzielle Stabilität des schuldengeplagten Irland, ein unerwartet schwacher Ausblick des Netzwerkausrüsters Cisco sowie die sinkenden Rohstoffpreise trübten zuletzt jedoch die Stimmung.

SDA/oku

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