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«Unter Trichet war die Welt berechenbarer»

Lob für die Nationalbank, Tadel für die EZB: Der ehemalige Chefökonom der Schweizerischen Nationalbank, Kurt Schiltknecht, glaubt nicht, dass es den Euro noch lange in der jetzigen Form geben wird.

«Die gewaltige Geldmengenschwemme wird nach ökonomischem Ermessen irgendwann in Inflation münden»: Kurt Schiltknecht (Archivbild: Tages-Anzeiger)
«Die gewaltige Geldmengenschwemme wird nach ökonomischem Ermessen irgendwann in Inflation münden»: Kurt Schiltknecht (Archivbild: Tages-Anzeiger)

Die hochsommerliche Panikstimmung in der Euro-Zone ist verflogen. Doch die derzeitige Ruhe werde nicht lange halten, prophezeit Kurt Schiltknecht, ehemaliger Chefökonom der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Das Krisenmanagement der Europäischen Zentralbank (EZB) sei verfehlt und «sozialpolitisch unverantwortlich». Die SNB sollte sich überlegen, ob sie mit Blick auf Mario Draghis unberechenbaren Kurs ihre Wechselkurspolitik nicht an einem ganzen Korb von Währungen statt nur am Euro ausrichten sollte, regt Schiltknecht im Gespräch mit der «Basler Zeitung» an.

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