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Und wieder ist die Schweiz auf einer schwarzen Liste

Jetzt droht Ungemach aus Südamerika: Brasilien setzt die Schweiz auf eine Liste von Steueroasen, welche die Kapitalflucht begünstigten.

Noch ist das UBS-Abkommen zwischen der Schweiz und den USA nicht unter Dach und Fach. Noch ist der Konflikt um die Schwarzgelder von EU-Bürgern auf Schweizer Banken nicht ausgestanden. Und schon zeichnet sich eine neue Front ab. Brasilien hat die Schweiz auf eine schwarze Liste gesetzt. Das berichtete die «NZZ am Sonntag». Gemäss brasilianischen Medien gehört die Schweiz allerdings zu einer zweiten Kategorie der Liste. Auf der ersten figurieren Staaten, die keine oder sehr tiefe Gewinnsteuern kennen (unter 20 Prozent), sowie die keinerlei Anagebn ans Ausland weiterleiten. Auf der zweiten stehen Länder, welche sehr liberale Steuerregimes aufweisen. Neben der Schweiz gehören dazu auch Dänemark, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Spanien, Uruguay und die USA.

Gemäss brasilianischen Zeitungsberichten will der südamerikanische Staat mit diesem Schritt den Kapitaltransfer und die Steuerflucht besser kontrollieren. Die tieferen Steuersätze für Unternehmen in der Schweiz hätten zur Folge, dass Gewinne von Brasilien in die Schweiz verschoben würden, um Steuern zu sparen.

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