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Um ein Haar wären die Mieten gesunken

Der Referenzzins für Mietverhältnisse sinkt nicht auf ein neues Rekordtief. Bei der Berechnung gab ein Hundertstelprozent den Ausschlag.

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Nach einem kleinen Taucher ziehen die Preise für Eigentumswohnungen 2017 wieder leicht an: Bauprojekt in Flims GR.
Nach einem kleinen Taucher ziehen die Preise für Eigentumswohnungen 2017 wieder leicht an: Bauprojekt in Flims GR.
Arno Balzarini, Keystone
Die Unterschiede zwischen den günstigsten und den teuersten Anbietern sind im vierten Quartal 2016 angestiegen, was die Käufer in den Verhandlungen begünstigt: Zwei Männer ziehen bei einer Wohnungsbesichtigung Schutzüberzüge über ihre Schuhe.
Die Unterschiede zwischen den günstigsten und den teuersten Anbietern sind im vierten Quartal 2016 angestiegen, was die Käufer in den Verhandlungen begünstigt: Zwei Männer ziehen bei einer Wohnungsbesichtigung Schutzüberzüge über ihre Schuhe.
Christof Schürpf, Ex-Press
Die Preise für Eigentumswohnungen steigen seit dem Frühling 2017 wieder leicht. Ende 2016 lagen die Preise erstmals seit 14 Jahren tiefer als im Vorjahr. (Archivbild).
Die Preise für Eigentumswohnungen steigen seit dem Frühling 2017 wieder leicht. Ende 2016 lagen die Preise erstmals seit 14 Jahren tiefer als im Vorjahr. (Archivbild).
Steffen Schmidt, Keystone
Konstant teuer: Klassische Einfamilienhäuser. Projekt für eine Einfamilienhaus-Überbauung an sonniger Hanglage in Igis im Churer Rheintal. (4. August 2012).
Konstant teuer: Klassische Einfamilienhäuser. Projekt für eine Einfamilienhaus-Überbauung an sonniger Hanglage in Igis im Churer Rheintal. (4. August 2012).
Arno Balzarini, Keystone
Eigentumswohnungen sind beliebt, unter anderem weil sie auch für Haushalte mit kleinerem Budget eher erschwinglich sind als Einfamilienhäuser: Mehrfamilienhäuser in Oberwangen bei Bern.
Eigentumswohnungen sind beliebt, unter anderem weil sie auch für Haushalte mit kleinerem Budget eher erschwinglich sind als Einfamilienhäuser: Mehrfamilienhäuser in Oberwangen bei Bern.
Christian Beutler, Keystone
Die steigenden Immobilienpreise der letzten Jahre schlagen sich im Vermögen nieder. Die Schweiz landet 2015 auf Platz 7 des Millionäre-Rankings, steigende Immobilienpreise haben zu dieser Platzierung massgeblich beigetragen: Eine Villa mit Seeanstoss in Stäfa an der Zürcher Goldküste.
Die steigenden Immobilienpreise der letzten Jahre schlagen sich im Vermögen nieder. Die Schweiz landet 2015 auf Platz 7 des Millionäre-Rankings, steigende Immobilienpreise haben zu dieser Platzierung massgeblich beigetragen: Eine Villa mit Seeanstoss in Stäfa an der Zürcher Goldküste.
Martin Rütschi, Keystone
Die Zahl der Millionäre ist 2015 um 4,5 Prozent auf 358'500 gestiegen: Baustelle in Schindellegi SZ.
Die Zahl der Millionäre ist 2015 um 4,5 Prozent auf 358'500 gestiegen: Baustelle in Schindellegi SZ.
Martin Ruetschi, Keystone
Die Autoren des Weltvermögensreports der Beratungsgesellschaft Capgemini nennen zwei Faktoren für die wachsende Zahl von Millionären hierzulande. Erstens die steigenden Immobilienpreise....
Die Autoren des Weltvermögensreports der Beratungsgesellschaft Capgemini nennen zwei Faktoren für die wachsende Zahl von Millionären hierzulande. Erstens die steigenden Immobilienpreise....
Patrick B. Kraemer, Keystone
...und zweitens eine höhere Sparquote: Blick auf den Zürichsee.
...und zweitens eine höhere Sparquote: Blick auf den Zürichsee.
Alessandro Della Bella, Ex-Press
Die schwache Konjunktur hat das Wachstum der Millionärszahl etwas geschwächt, schreibt Capgemini: Grossbaustelle für die Überbauung Glattpark in Opfikon ZH.
Die schwache Konjunktur hat das Wachstum der Millionärszahl etwas geschwächt, schreibt Capgemini: Grossbaustelle für die Überbauung Glattpark in Opfikon ZH.
Gaëtan Bally, Keystone
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Die Mietzinse in der Schweiz bleiben unverändert. Der hypothekarische Referenzzinssatz bleibt auch im neuen Jahr bei rekordtiefen 1,75 Prozent. Allerdings fehlte nur wenig für eine Senkung auf 1,5 Prozent.

Der Durchschnittszinssatz, der vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) mit Stichtag 31. Dezember 2016 ermittelt wurde, sank gegenüber dem Vorquartal von 1,67 Prozent auf 1,64 Prozent. Damit bleibt der mietrechtlich relevante Referenzzinssatz kaufmännisch gerundet weiterhin bei 1,75 Prozent, wie das BWO am Mittwoch mitteilte.

Dies allerdings nur knapp: Bei einem Durchschnittszinssatz von 1,63 Prozent wäre der Referenzzinssatz um ein Viertelprozent gesunken. Bei einem Durchschnittszinssatz von 1,87 Prozent hätte er angehoben werden müssen.

Einige könnten trotzdem Senkungsanspruch haben

Weil sich der Referenzzinssatz seit dem vergangenen Quartal nicht verändert hat, haben Mieterinnen und Mieter keinen Anspruch auf eine Senkung der Miete. Ein Senkungsanspruch besteht hingegen, wenn der Mietzins im einzelnen Mietverhältnis nicht auf dem aktuellen, sondern noch auf einem höheren Referenzzinssatz basiert.

Für die Mietzinsgestaltung wird in der Schweiz seit dem 10. September 2008 auf einen einheitlichen hypothekarischen Referenzzinssatz abgestellt, der sich in Schritten von einem Viertelprozent verändern kann. Dieser ersetzte den in den einzelnen Kantonen früher massgebenden Zinssatz für variable Hypotheken.

Seit der Einführung ist der Referenzzinssatz noch nie gestiegen. 2008 lag er noch bei 3,5 Prozent, danach sank er immer weiter. Seit Juni 2015 gilt der Referenzzinssatz von 1,75 Prozent.

(SDA)

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