Zum Hauptinhalt springen

SMI auf höchstem Stand seit sechs Jahren

Der Schweizer Aktienmarkt setzt seine Aufwärtstendenz fort: Der SMI erreichte den höchsten Stand seit Jahren, der SPI markierte gar ein Allzeithoch. Bankentitel profitieren von Lockerungen bei «Basel III».

Für die steigenden Kurse sorgten unter anderem aufgeweichte Kapitalisierungsregeln für die Banken. Zudem legten die schwergewichteten Nestlé deutlich zu.

Der Swiss Market Index (SMI) schloss mit einem Plus von 0,57 Prozent auf 8412,89 Punkten. Zuvor war der Index mit einem Tageshoch bei 8420 Zählern auf den höchsten Stand seit Ende Januar 2008 gestiegen. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte um 0,54 Prozent auf 8030,68 Zähler zu.

Verschuldungsquote nicht so streng

Mit die grössten Aufschläge verzeichneten unter den Blue Chips die Valoren der UBS ( 3,1 Prozent). Bereits die Vorwoche hatten die Aktien von UBS und CS ( 0,6 Prozent am Montag) mit einem deutlichen Plus von rund 7 Prozent abgeschlossen.

UBS profitierten von einer Hochstufung durch Merrill Lynch. Das Hauptargument für die Banken sehen Händler in der Lockerung des internationalen Regelwerks «Basel III». Die von 2018 an geplante Verschuldungsquote (Leverage Ratio) soll nicht so streng ausfallen, wie es die Aufseher bisher geplant haben.

Am Tabellenende notierten bei Handelsschluss Transocean (-1,3 Prozent). Im breiten Markt verzeichneten Norinvest ( 28 Prozent) die grössten Gewinne. Aber auch Orell Füssli ( 7,9 Prozent) oder Meyer Burger ( 5,9 Prozent) gehörten zur Spitzengruppe. Die Solarindustrie zeige deutliche Anzeichen der Erholung und Meyer Burger dürfte davon profitieren, schreibt der zuständige Analyst der Credit Suisse.

Wallstreet pessimistisch

Die Wallstreet hingegen ist mit Verlusten in die Woche gestartet. Die Anleger trennten sich von Aktien, während eine Welle von Bilanzen für das vierte Quartal auf sie zurollte.

«Die Leute spekulieren, dass es diesmal keine gute Saison sein könnte», sagte Analyst Peter Jankovskis vom Investmenthaus OakBrook. Allein 29 im S&P 500 gelistete Unternehmen werden in der laufenden Woche Einblick in ihre Bücher geben, darunter Morgan Stanley, Citigroup, Goldman Sachs und JPMorgan Chase.

Besonders im Blick stand am Montag zunächst aber der Whiskey-Hersteller Beam, der nach der Nachricht über eine Übernahme durch den Schweppes-Produzenten Suntory dem Abwärtstrend trotzte und fast 25 Prozent gewann.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Minus von 1,1 Prozent auf 16'259 Zählern. Der breiter gefasste S&P büsste 1,3 Prozent auf 1819 Stellen ein. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 1,5 Prozent auf 4113 Punkte nach.

SDA/kle

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch