Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Börse knackt erstmals 11'000-Punkte-Marke

Die Hoffnung auf Corona-Mittel treibt den SMI in Rekordhöhe.

aru
Kurz vor 15 Uhr am Mittwochnachmittag übertraf der Leitindex 11'000 Punkte. (5. Januar 2002) Foto: Screenshot Finanz und Wirtschaft (16.12 Uhr)
Kurz vor 15 Uhr am Mittwochnachmittag übertraf der Leitindex 11'000 Punkte. (5. Januar 2002) Foto: Screenshot Finanz und Wirtschaft (16.12 Uhr)

Die Hoffnung auf ein Mittel gegen das grassierende Coronavirus hat die Schweizer Börse auf ein neues Rekordhoch getrieben. Der Leitindex SMI übertraf am Mittwochnachmittag kurz vor 15 Uhr erstmals die Marke von 11'000 Punkten. Inzwischen notiert er wieder leicht unter dieser Schwelle.

Auslöser des Aufwärtstrends an den Märkten war eine Mitteilung im chinesischen Fernsehen. Ein Mittel zur wirksamen Behandlung der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit solle gefunden worden sein, hatte es darin geheissen. Und auch in England soll Forschern ein Durchbruch gelungen sein, war in Handelskreisen zu vernehmen.

An die Spitze der Gewinneraktien setzten sich die Anteile von ABB mit einem Plus von 5,4 Prozent. Der geographisch breit aufgestellte Automationskonzern gilt als guter Indikator für die Entwicklung der Weltwirtschaft und litt dementsprechend zuletzt auch unter den «China-Sorgen». Händler verwiesen aber auch auf den Jahresabschluss, der im Markt besser als erwartet aufgenommen wurde.

Nicht profitieren konnten hingegen etwa die Anteilsscheine des Nahrungsmittelriesen Nestlé ( 0,2%). Sie gelten bei den Investoren als «sicherer Hafen» und waren aufgrund der positiven Nachrichten weniger gefragt als die meisten anderen Papiere.

Der Optimismus war nicht nur in der Schweiz, sondern auch an anderen europäischen Handelsplätzen spürbar. Der deutsche Leitindex DAX etwa übersprang die Marke von 13'400 Punkten. Vom Sturz unter die 13'000 Punkte vor dem Wochenende hatte er sich an den beiden Vortagen bereits erholt. Auf europäischer Bühne stieg der EuroStoxx 50 um 1,2 Prozent.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch