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Nikkei folgt der Wall Street ins Minus

Uneinheitliche Bewegung an den asiatischen Börsen: Der Nikkei-Index etwa verliert 0.9 Prozent. Schon zuvor hatten die wichtigsten US-Aktienindizes nach Berg- und Talfahrten mit Verlusten geschlossen.

Der japanische Aktienmarkt ist nach einem Ausverkauf von Rohstofftiteln an der Wall Street mit Verlusten in den Handel gegangen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor 0,9 Prozent auf 8538 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,6 Prozent auf 749 Zähler nach. Der südkoreanische Kospi-Index notierte indes 0,9 Prozent höher bei 1739 Zählern. In Australien gab der S&P ASX-Index 1,4 Prozent ab. Der Handel in Hongkong war wegen eines nahenden Taifuns ausgesetzt.

Bei den Investoren wächst die Nervosität, ob die Entscheidungsträger in Europa die Schuldenkrise entschlossen genug bekämpfen werden. Der Bundestag stimmt heute über die Reform des Euro-Rettungsschirms EFSF ab. Eine Annahme des Gesetzes gilt als sicher, da auch SPD und Grüne zustimmen wollen. Es ist jedoch unklar, ob die sogenannte Kanzlermehrheit zustande kommt.

Dow Jones kurz unter 11'000 Zählern

Der Dow Jones Industrial verlor 1,61 Prozent auf 11'010,90 Punkte. Kurzzeitig war der Index sogar wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 11'000 Zählern gerutscht, die er erst am Montag zurückerobert hatte.

Der breiter gefasste S&P 500 rutschte um 2,07 Prozent auf 1151,06 Zähler ab. An der Technologiebörse Nasdaq sank der Composite-Index um 2,17 Prozent auf 2491,58 Punkte, während der Auswahlindex Nasdaq 100 1,45 Prozent auf 2220,84 Punkte verlor.

Alle Sektoren beendeten den Handelstag im Minus. Am besten hielten sich noch die als defensiv eingestuften Telekommunikationstitel und die Aktien von Versorgern. Am schlimmsten erwischte es die konjunktursensiblen Rohstoffwerte und die Papiere von Öl- und Gasunternehmen.

(SDA)

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