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Neue Inspektoren schauen den Banken auf die Finger

Die Finanzmarktaufsicht hat Angst vor einer Immobilienblase. Darum beobachtet sie genau, nach welchen Kriterien die Banken Hypotheken vergeben.

Weiterhin im Fokus: Die Banken, hier die UBS am Zürcher Paradeplatz.
Weiterhin im Fokus: Die Banken, hier die UBS am Zürcher Paradeplatz.
Keystone

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) begnügt sich nicht mehr damit, vor einer Immobilienblase zu warnen. «Wir intensivieren unsere Aufsichtstätigkeit und führen hierfür auch Inspektionen vor Ort durch», erklärt Finma-Sprecher Tobias Lux in der «SonntagsZeitung».

Vor dem Hintergrund des harten Wettbewerbs sei in gewissen Regionen eine Zunahme der Vergabe von Hypotheken feststellbar, die von der Vergabepolitik abweichen («exceptions to policy»). Deshalb würden «vertiefte und genauere Abklärungen» vorgenommen – auch mit Inspektionen in den Instituten.

«Warnschüsse der Finma»

Neu ist auch, dass die Finma «eine stärkere Unterlegung mit Eigenmitteln einfordert», wenn die Vergabekriterien aufgeweicht werden. «Die Finma gibt inzwischen Warnschüsse ab», interpretiert Lorenz Heim, Leiter Hypotheken beim VermögensZentrum, die verschärfte Situation.

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