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«Meine Forschung ist in einem gewissen Sinne Klatsch»

Wirtschaftsnobelpreis­träger Alvin E. Roth forscht, wie der Arbeitsmarkt oder der Heiratsmarkt funktioniert. Am Weltwirtschaftsforum in Davos gab er Tipps für Stellensuchende und Verliebte.

Stefan Schnyder; Davos
Spezialist für das Design von Märkten: Alvin E. Roth erklärt am Weltwirtschaftsforum in Davos die Theorie, für die er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden ist.
Spezialist für das Design von Märkten: Alvin E. Roth erklärt am Weltwirtschaftsforum in Davos die Theorie, für die er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden ist.
Keystone

Tausende Wissenschafter träumen davon, einmal im Leben einen Anruf vom Nobelpreis­komitee zu erhalten. Was war das für ein Gefühl, als Sie 2012 den Anruf erhielten?Alvin E. Roth: Der Anruf kam für mich völlig überraschend. Der Preis hat mir viel Freude bereitet. Ich kann es nur empfehlen.

Sie erinnern sich sicherlich noch genau an diesen Anruf.Ja. Ich lebte damals in Kalifornien. Das Telefon klingelte mitten in der Nacht. Ich gehe davon aus, dass die Mitglieder des Komitees zu Mittag essen und dann den ­Anruf tätigen. Meine Frau hörte das Telefon klingeln. Aber es war schon zu spät. Beim zweiten Anlauf klappte es.

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