Zum Hauptinhalt springen

Krankheitsfälle nehmen vor Krisen zu

Das subjektive Empfinden für die grössere Belastung steigt im Zug einer Wirtschaftskrise. Die Versicherer erkennen so eine sich abschwächende Konjunktur bereits im Voraus.

Entwicklung psychischer Probleme und Abhängigkeit in der Schweiz. Berechnung gemäss internationaler Arbeitsorganisation. (Indexiert 1.1.2003 = 100%)
Entwicklung psychischer Probleme und Abhängigkeit in der Schweiz. Berechnung gemäss internationaler Arbeitsorganisation. (Indexiert 1.1.2003 = 100%)
Baz / rm

«Wenn sich eine Wirtschaftskrise ankündigt, sehen wir das anhand der Krankentaggelder – und zwar lange bevor sich die schwächere Konjunktur auf die Arbeitslosenquote oder das Wachstum des Bruttoinlandprodukts auswirkt.» Das sagt Georg Schanz, bei der Bâloise verantwortlich für den Bereich Krankentaggeld. Das habe sich etwa im Krisenjahr 2008 gezeigt. Damals sei die Zahl der Krankentaggeldfälle zwar in etwa gleich geblieben wie in den Vorjahren. Die Höhe der Zahlungen jedoch sei um rund 30 Prozent gestiegen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.