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Kommt das QE3?

Die US-Notenbank gibt heute Abend bekannt, ob sie der Wirtschaft einmal mehr mit einer Geldspritze unter die Arme greifen soll. Trifft dies ein, werden die Republikaner gegen ihr eigenes Parteimitglied Ben Bernanke Sturm laufen.

Die Wirtschaftswelt wartet auf seine Worte: Ben Bernanke.
Die Wirtschaftswelt wartet auf seine Worte: Ben Bernanke.

Die US-Notenbank, das Federal Reserve System (Fed), steht einmal mehr vor einem schicksalhaften Entscheid: Soll sie mit einer neuen Runde eines Quantitative Easing (QE) der schwächelnden Wirtschaft unter die Arme greifen oder nicht? Die Antwort auf diese Frage ist umstritten, intern und extern.

Die Entscheide des Fed sind eine komplexe Angelegenheit. Letztlich hat Präsident Ben Bernanke das letzte Wort. Doch es ziemt sich nicht, dass mehr als zwei Mitglieder des Entscheidungsgremiums, des Federal Open Market Comittee (FOMC), sich dagegen aussprechen. Als sich dieses ehrwürdige Gremium das letzte Mal dazu durchgerungen hatte, das Fed darauf zu verpflichten, die Leitzinsen während mindestens zweier Jahre tief zu halten, scherten drei FOMC-Mitglieder aus. Ein Zeichen dafür, dass Ben Bernanke intern an Unterstützung verliert. Es ist zu erwarten, dass die gleichen Hardliner sich auch diesmal gegen eine neue Runde von QE wenden werden.

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