Zum Hauptinhalt springen

Jordan greift erneut tief in die Tasche

Im Juni hat die SNB bis zu 59 Milliarden Franken zur Verteidigung der Euro-Untergrenze aufgeworfen. Der Betrag ist ähnlich hoch wie im Vormonat Mai – trotzdem ist laut Experten keine Panik angesagt.

Simon Schmid
Mit aller Entschlossenheit: SNB-Direktoriums-Präsident Thomas Jordan steht für die Verteidigung der Untergrenze ein.
Mit aller Entschlossenheit: SNB-Direktoriums-Präsident Thomas Jordan steht für die Verteidigung der Untergrenze ein.
Keystone

Die Nationalbank hielt per Ende Juni Devisenreserven im Wert von 365 Milliarden Franken. Dies entspricht einer Zunahme von 59 Milliarden Franken gegenüber dem Stand Ende Mai. Die Daten gehen aus Statistiken hervor, welche die SNB heute an den Internationalen Währungsfonds übermittelt hat. Als wichtigster Grund für den Anstieg gilt der Effort der SNB, die Euro-Untergrenze von 1.20 Franken am Devisenmarkt zu verteidigen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen