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Island liebäugelt mit der Geldrevolution

Die Wikingerinsel hat bereits alles erlebt: Hyperinflationen, Finanzcrashs, Bankenpleiten. Jetzt steht mit dem Vollgeldsystem eine radikale Reform zur Debatte, die auch in der Schweiz Anhänger hat.

Island soll sein Finanzsystem von Grund auf neu gestalten: Reinigerin in der Ortschaft Vik. (22. April 2010)
Island soll sein Finanzsystem von Grund auf neu gestalten: Reinigerin in der Ortschaft Vik. (22. April 2010)
Reuters
Die Wirtschaft wurde in den letzten Jahrzehnten wiederholt von Finanzkrisen durchgeschüttelt: Bauernhof nahe der Ortschaft Thorvaldseyri. (19. April 2010)
Die Wirtschaft wurde in den letzten Jahrzehnten wiederholt von Finanzkrisen durchgeschüttelt: Bauernhof nahe der Ortschaft Thorvaldseyri. (19. April 2010)
Keystone
Das System wäre eine Alternative zu anderen regulatorischen Massnahmen wie etwa höheren Eigenkapitalquoten: Geysir in Südwestisland. (15. Februar 2015)
Das System wäre eine Alternative zu anderen regulatorischen Massnahmen wie etwa höheren Eigenkapitalquoten: Geysir in Südwestisland. (15. Februar 2015)
Reuters
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Niemand kennt den Wert von Stabilität besser als die Isländer. Hohe Inflationsraten plagten die nordische Insel in den Siebzigerjahren. In den Achtzigern mussten zwei Nullen von der Währung gestrichen werden. 2008 knallte es in der Finanzbranche, wo sich zuvor vulkanartige Risiken aufgetürmt hatten. Bis heute leidet die Gesellschaft unter den Bankenpleiten, die das Land während der Finanzkrise ins Chaos stürzten.

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