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Internationale Anleger bunkern wieder mehr Geld in der Schweiz

Parallel zum seit Anfang Februar wieder anziehenden Frankenkurs sind auch die Giroguthaben der Schweizer Banken bei der Schweizerischen Nationalbank gestiegen.

Trotz leichter Abschwächung in den letzten Wochen eine gefragte Währung: Der Schweizer Franken.
Trotz leichter Abschwächung in den letzten Wochen eine gefragte Währung: Der Schweizer Franken.
Keystone

Die Guthaben erhöhten sich in der Woche zum 22. Februar um rund drei Milliarden auf 288 Milliarden Franken, wie die SNB am Montag mitteilte. In der ersten Februarwoche waren die Guthaben auf 280 Milliarden Franken zurückgegangen. Zuvor war der Euro auf über 1,25 Franken gestiegen.

Die Unsicherheiten im Vorfeld der Wahlen in Italien drückten zuletzt wieder auf den Kurs der Gemeinschaftswährung, die näher an den von der SNB eingeführten Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken heranrückte und am Montag bei 1,2285 Franken notierte. International aktive Anleger bunkerten wieder mehr Geld in der Schweiz.

Jordan lässt Zügel nicht locker

SNB-Präsident Thomas Jordan machte in der vergangenen Woche klar, dass die SNB auf absehbare Zeit am Mindestkurs festhalten wird. Auch wenn eine Abwertung des Frankens ökonomisch in die richtige Richtung gehe, so bestehe doch die Gefahr, dass der Franken plötzlich wieder unter Aufwertungsdruck kommt.

SDA

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