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Immobilienpreise: Teure Schweiz, günstiges Bern

Verglichen mit einem Zürcher bezahlt ein Berner pro Quadratmeter Eigenheim fast nur die Hälfte. Im deutschsprachigen, internationalen Raum liegt aber auch die Bundesstadt im oberen Preissegment.

Das Immobilienportal Immowelt hat am Mittwoch eine Studie publiziert, wonach die Preise für Eigentumswohnungen und -häuser in Schweizer Grossstädten ein Vielfaches von den Preisen in Deutschland und Österreich betragen. Analysiert wurden über 230'000 Immobilienangebote in den ersten drei Quartalen dieses Jahres in den jeweils fünf grössten Städten des Landes.

Mag dieser Befund nicht überraschen – die Studie selbst weist darauf hin, dass die Kaufkraft in der Schweiz fast doppelt so hoch ist wie in den deutschsprachigen Nachbarländern –, frappant ist vor allem der Unterschied zwischen Bern und Zürich: Der Preis pro Quadratmeter beträgt in der Bundesstadt knapp die Hälfte dessen, was Zürcher für ihr Eigenheim hinblättern müssen.

Genf noch teurer?

Nachgefragt bei Homegate, dem führenden Digital-Unternehmen im Schweizer Immobilienmarkt, wird diese Tendenz bestätigt: Eine Analyse von rund 67'600 im Internet angebotenen Eigentumswohnungen im Zeitraum von Juli 2016 bis Juni 2017 hat ergeben, dass ein Berner mit etwa 6500 Franken Quadratmeter rechnen muss, ein Zürcher hingegen mit 12'100 Franken.

Im Gegensatz zu Immowelt steht in der Studie von Homegate allerdings Genf an der Spitze: Am südwestlichen Zipfel des Landes ist der Quadratmeter noch einmal über 1000 Franken teurer – bei Eigentumswohnungen, nicht -häusern, wohlgemerkt.

Eine Durchschnittswohnung mit 4,5 Zimmern und 120 Quadratmetern Wohnfläche wird gemäss Homegate in Bern für 780'000 Franken angeboten. In Genf und Zürich wird eine solche Wohnung für 1,49 bzw 1,37 Millionen Franken ausgeschrieben.

Ausserdem werden in Bern 80 Prozent der Objekte für weniger als eine Million Franken ausgeschrieben. Für über zwei Millionen Franken fanden sich in der Berichtsperiode in Bern nur gerade zwei Objekte, was etwa drei Prozent des Angebotes entspricht. In Zürich hingegen wird jedes fünfte Objekt für mindestens zwei Millionen ausgeschrieben, in Genf gar 40 Prozent aller Angebote.

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