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Hoher Ölpreis verdirbt Asien-Börsen den Wochenstart

Der steigende Ölpreis hat die asiatischen Börsen zum Start in die neue Handelswoche belastet. Der japanische Leitindex Nikkei gab zeitweise mehr als zwei Prozent nach.

Eisiger Wind: Eine Japanerin vor einer Kurstafel in Tokio.
Eisiger Wind: Eine Japanerin vor einer Kurstafel in Tokio.

Die Anleger gingen in die Defensive, weil sie sich auf weitere Unruhen in den Erdölregionen Nordafrikas und des Nahen Ostens gefasst machten. In Libyen nährte die Gegenoffensive von Machthaber Muammar Ghadhafi Befürchtungen, dass sich der Konflikt in dem ölreichsten Land Afrikas zu einem regelrechten Bürgerkrieg ausweiten könnte.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,8 Prozent im Minus bei 10'505 Zählern. Damit büsste der Nikkei die Gewinne der vergangenen Woche wieder ein. Der breiter gefasste Topix- Index verlor 1,5 Prozent auf 941 Punkte. Auch die Börsen in Taiwan, Korea und Hongkong mussten Federn lassen.

Der Aktienmarkt in Singapur trat auf der Stelle, während die Börse in Shanghai Gewinne verbuchte. Rohöl verteuerte sich um rund 1,6 Prozent und überstieg 106 Dollar je Barrel. Dies ist der höchste Stand seit zweieinhalb Jahren. Der steigende Ölpreis lenkte die Investoren von positiven US- Arbeitsmarktdaten ab. Die Arbeitslosenrate in der weltgrössten Volkswirtschaft fiel zum ersten Mal seit fast zwei Jahren auf weniger als neun Prozent.

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