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Griechenland gibt «Comeback» auf dem Kapitalmarkt

Den Risikoappetit der Anleger beabsichtigt das Krisenland mit einer fünfjährigen Staatsanleihe zu stillen.

Athen lässt sich den Gang an den Kapitalmarkt einiges kosten: Blick in die Börse in der griechischen Hauptstadt (9. April 2014).
Athen lässt sich den Gang an den Kapitalmarkt einiges kosten: Blick in die Börse in der griechischen Hauptstadt (9. April 2014).
Thanassis Stavrakis, Keystone

Heute ist es so weit: Griechenland will die erste mehrjährige Staatsanleihe herausgeben, nachdem das Land mehr als vier Jahre lang keinen Zugang zum Kapitalmarkt hatte und während dieser Zeit von den Europartnern und dem Internationalen Währungsfonds mit zwei Hilfsprogrammen vor dem Bankrott bewahrt werden musste. Marktbeobachter ebenso wie politische Kommentatoren messen dem Schritt eine hohe Symbolkraft bei – als Meilenstein auf dem (immer noch weiten) Weg zur Überwindung der europäischen Schuldenkrise. Ausgelöst wurde sie Ende 2009 in Griechenland, als die damals neu gewählte Regierung eingestehen musste, dass das Defizit im Staatshaushalt viel grösser war, als es die Vorgänger ausgewiesen hatten.

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